Die Stadt Meersburg verdankt den Konstanzer Fürstbischöfen ihre barocke Silhouette. Sie bauten prachtvolle Schlossanlagen, an deren Gestaltung der damals schon berühmte Barockarchitekt Balthasar Neumann beteiligt war. Rund um diese repräsentativen Bauten, schlängeln sich kleine Gässchen, die sich auf wunderschönen Plätze öffnen. Die herrlichen Aussichtsterrassen des Neuen Schlosses sowie der Burg bescheren schönste Aussichten von oben auf den See und – bei klarem Wetter – auf imposante Bergketten der Alpen.
Die markante Ansicht der Meersburg macht sie zu einem Wahrzeichen der Region. Sie gilt auf Grund ihre Erbauung im 7. Jahrhundert als älteste bewohnte Burg Deutschlands, doch ist aus dieser Zeit keine Bausubstanz mehr erkennbar.
In den Jahren 1841 bis 1848 lebte Annette von Droste-Hülshoff während ihrer Aufenthalte am Bodensee auf der Meersburg. Sie starb auch auf der Burg am 24. Mai 1848. Ihre Wohnräume und das Sterbezimmer sind Teil des Rundgangs.
Neben der Meersburg, dem Alten Schloss, entstand seit 1710 ein repräsentativer "Neuer Bau". Als Residenz der Fürstbischöfe diente er vor allem dem Repräsentationsanspruch der barocken Fürsten. Auch heute noch beeindrucken die prachtvollen Räume sowie die exponierte Lage des Neuen Schlosses.